Rot: Lebenskraft - Erdung

Ich wärme dich und verbinde dich mit der Erde, mit deinen Wurzeln, deinem Körper und deiner Lebenskraft.

Die Elemente Feuer und Erde wirken in mir, erden dich und geben dir Mut, Kraft und Energie deine Projekte umzusetzen, oder dich in schwierigen Situationen durchzusetzen.

Ich löse Blockaden in Verbindung mit deinem Wurzelchakra, die mit dem Thema Erdung, Sicherheit, Urvertrauen, Körperlichkeit und Kraft- und Energielosigkeit zusammenhängen, und erwecke deine sexuelle Kraft.


Chakra-Meditation: (vor jeder Meditation)

Gib das Öl in deine Handfläche, fächle es in deine Aura um deinen Körper herum, schließe die Augen, rieche an deinen Handflächen, und atme den Geruch des Öles tief ein und wieder aus. 

Atme tief in den Bauch hinein, mach eine kleine Atempause, und atme dann wieder aus. Erlaube dem Öl zu zirkulieren.

Fühle die Verbindung zu deinem Körper, deinem Blut und deinen Knochen, und fühle wie die Energie des Öles in alle Blutbahnen gelangt, und im Körper verteilt wird. Fühle, wie Energie sich in deinem Körper bewegt.
Atme ganz bewusst in dein Wurzelchakra ein, am Ende deiner Wirbelsäule. Atme so lange ein und wieder aus, bis du das Gefühl hast, dass dein Wurzelchakra in roter Farbe leuchtet.  

 


Erdungs-Meditation:

 

Fühle nun wie aus dem Ende deiner Wirbelsäule tiefe Wurzeln in die Erde wachsen.

Fühle deine Fußsohlen, wie sie die Erde berühren.

Lass auch hier tiefe Wurzeln wachsen zur Erde.

Durch alle Gesteinsschichten hindurch bis zum Mittelpunkt der Erde. Stell dir vor, dass rote Erdenergie durch deine Wurzeln in deinen Körper geleitet werden.

Lass diese Erdenergie in deinem Körper pulsieren. Fühle die Kraft die davon ausgeht. Fühle deine Wurzeln, deinen festen Stand im Leben, fühle die Kraft, die in dir ist.

 

Kundalini Meditation für die Verbindung
zu deiner Ur-Kraft:

 

Fühle die Bewegungen von Energie in deinem Wurzelchakra, am Ende deiner Wirbelsäule, atme so lange in das Wurzelchakra ein, bis du das Gefühl hast, dass es leuchtend rot pulisiert.

Deine Ur-Kraft ist hier. Die Kundalini Schlange. Stell dir vor, wie sie sich durch dein Wurzelchakra schlängelt.

Dann weiter hinauf in dein Sakrachakra (Unterbauch), durch deine Keimdrüsen und dein Sakralchakra, weiter hinauf zum Sonnengeflecht, (knapp oberhalb des Bauchnabels), weiter hinauf zum Herzchakra, zum Kehlkopf Chakra, 3. Auge (zwischen den Augenbrauen), weiter hinauf zu deinem Scheitel, und dann wieder deine Wirbelsäule hinunter.

Lass die Kundalini Schlange so einige Runden über deine Chakren aufsteigen und die Wirbelsäule wieder hinunter steigen. Fühle die Energetisierung deines Körpers - fühle deine Ur-Kraft wie sie durch deinen Körper pulisiert. Fühle dich lebendig.

 

Krafttiertanz:

Nachdem du die Kundalini-Meditation gemacht hast, kannst du in dich hineinfühlen. Deine animalischen und archäischen Kräfte und Instinkte fühlen. In welches Tier möchtest du dich jetzt verwandeln?

Erlaube dich ganz dieses Tier zu werden. Bewege dich wie dieses Tier, tanze das Tier und vielleicht magst du auch Tierlaute dazu machen.

Erlaube die Kraft dieses Tieres dich zu durchströmen.

Trommelmusik kann dieses Erlebnis noch unterstützen.

 

Affirmationen:

Ich vertraue in meine Kraft

Ich bin verbunden mit Mutter Erde



Erfahrungen:

Ich möchte hier Erfahrungen mit den einzelnen Ölen posten. Falls du Erfahrungen mit einem bestimmten Öl gemacht hast, freut es mich, wenn du mir dies per Email mitteilst.


Mut und Tatkraft ist von mir gefordert bei der Arbeit, also habe ich das Rot-Öl vor der Arbeit in mich eingeatmet und habe die Affirmation: "Ich bin mutig und stark und gehe meinen Weg" gesprochen. Danach fühlte ich mich stark. Ich habe einer Kollegin gesagt, dass ich nicht immer ihre Arbeit mit übernehmen kann, dass ich selbst genug Arbeit habe. Sie hat das verstanden und mir gedankt, dass ich so offen mit ihr gesprochen habe. Das war nicht einfach für mich, doch jetzt bin ich froh, dass ich es gesagt habe.Dabei hat sich vieles in unserer Beziehung geändert.......

 

Meine Erfahrung mit dem Rot-Öl: Dabei fühlte ich mich gleich von einem roten, heilsamen Licht umgeben, wie von eine rötlich wärmenden Lampe ausgehend.

Dabei hatte ich das Gefühl, dass mir etwas „Schweres“ in die Hände gelegt wurde, wobei das Schwere sich aber erdend anfühlte, wie eine Anziehungskraft Richtung Boden. In mir entstand ein Bild von Acker und Pflanzensaat, aus dem dann kleine Pflänzchen wuchsen. Plötzlich nahm ich mehr Licht war, etwas Lichtvolles, wie die Sonne, was ein inneres gefühlsmässiges Aufhellen bewirkte, eine Öffnung zum Licht, ein totales Wohlbefinden.

An diesem Tag hatte ich gedanklich viel mit Ideenfindung,und -umsetzug im Zusammenhang mit Existenzsicherung zu tun, so dass die Erfahrung mit dem roten Öl mir gedade zu diesem Thema Vertrauen gab.



Einge Tage lang hatte ich keinen Zugang zu den Ölen, irgendwie aus einer Art inneren Resignation heraus.

Aber eines morgens spürte ich den deutlichen Impuls, die Öle einfach mitzunehmen.

Ich musste an diesem Tag einiges erledigen und auch eine längere Strecke fahren.

Auf diesem Weg überkam mich plötzlich eine für mich eher unerklärliche Übelkeit.

Als erstes fuhr ich zu meinem Postfach (wie so oft) und fand dort heute recht schlimme Post vor, die aber nicht zu erwarten war. Doch innerlich wurde mir sofort klar, dass die Übelkeit bereits eine Art Vorahnung war. Diese Übelkeit verstärkte sich auch schlagartig, dazu kam noch Wut und Aggressionen gegen „die Welt“ bzw. die Machenschaften darin, und mein Lebens-“Mut“ sank schlagartig.i

Etwas „hilflos“ erinnerte ich mich aber an meinen Impuls die Öle heute mitzunehmen und setzte mich irgendwo alleine in die Sonne um in Ruhe eines der Öle zu ziehen: das rote Öl Lebenskraft – Erdung:

Mein erster spontaner Eindruck war: ja, passend, rot als „Kraft“ , aber : ich „habe“einfach keine Kraft mehr. Ich liess mich aber auf eine innere Meditation über das rote Öl ein, indem ich es um mich herum in meine Aura gab, auf mich wirken ließ und mich innerlich dann vertiefte:

Sofort wurde ich ganz ruhig, meine Wut, meine Aggressionen, meine körperliche Übelkeit verschwanden fast völlig, und ich hatte den Eindruck, dass die Welt um mich herum plötzlich im vorhanden Sonnenlicht strahlte, und aus diesen „Strahlen“ Ruhe und Frieden ausgingen. Das wirkte sich auch auf das innere Gefühl aus, die innere Ruhe vertiefte sich, vor allem spürbar in meinem Magen – und auch Brustbereich, allmählich fühlte ich auch mein Herz ruhiger werden.

Es kamen Gedanken in mir auf : „Durchhaltevermögen“, „Ausdauer“, „Abwarten, Geduld“ und vor allem „tun was zu tun ist, aber alles in Gottes Hand zu legen“.

Daraus erwuchs in mir ein Vertrauensgefühl, ohne quälende Fragen, was ist richtig und was „muss“ ich tun usw., sondern die Handlung an sich mit der Fürsorge Gottes zu verbinden. Ebenso spürte ich in mir den Schmerz eines jahrelangen Machtmissbrauches gegen mich und meiner völligen Ohnmacht hier. Aber : aus diesem Schmerz heraus bildete sich eben dieses Vertrauensgefühl, alles nur noch Gott zu überlassen, verbunden mit dem Gedanken, dass alles andere das gleiche wäre wie Egoismus und Macht, das durchsetzen zu wollen, was „ich“ für richtig ansehe, was „meinem“ Zweck diene, wie Gerechtigkeit in dieser Welt oder finanzielle Sicherheit.

Es erinnerte mich daran, dass mich dieses Thema „Machtmissbrauch“, möglich in früheren Leben durch mich selbst, in meinem Kopf beschäftigt, als Karma und heutige mögliche Lebensaufgabe. Es kamen in mir Gedankensätze auf wie „nie mehr Macht und Kraft haben zu wollen..“ um Missbrauch durch mich selbst zu verhindern, und als „heutige“ Aufgabe dieses alte „Trauma“ zu „lösen“. Dazu gehöre auch das Erkennen, dass auch heute nicht alle Wünsche immer uneigennützig sind, selbst wenn man glaube ,dass man in Einheit mit dem Willen des Universums und Gottes, z.b. der höheren Gerechtigkeit handle. Das „Schwert“ solle wirklich aus „Liebe“ heraus geführt werden. Das Lösen des alten Traumas wäre/ist nur möglich im Loslassen aller egoisstischen Ansprüche und Hintergründe.

Ich hatte plötzlich das Gefühl, einfach nur um göttliche Führung zu bitten, die richtigen Energien fließen zu lassen, was gleichzeitig auch vor weiterem Energieverlust schütze.

Wieder hatte ich das starke Gefühl, dass Kraft und Stärke erst durch das „Loslassen“ entstehen können, ein möglichst friedliches Loslassen ohne Hader. Dieses Wort „Loslasen“ wurde vor meinem inneren Augen immer größer. Erst dadurch kann auch in „diesem“ Leben etwas „Neues“ entstehen, eine „Transformation“, ohne weitere „Notwendigkeiten“ die aus diesem materiellen und dualistischen Leben hervorgehen, und damit ein „Ende“ der Karma-Kette, zurück zum Ursprung, zu Gott, zur Liebe und zum höheren Plan des Universums.

Mit diesen inneren Gedankenbildern empfand ich plötzlich ein überwältigendes Gefühl unendlichen „Friedens“, fast so wie „nach Hause zu kommen“ bzw. bereit dazu zu sein.